Telemedizin - Willkommen bei der BTA - Zentrum für eHealth und Medizintelematik

Die Bayerische Telemedallianz (BTA), gegründet im Juli 2012 in Ingolstadt, fungiert als landesweiter Ansprechpartner für alle Aktivitäten im Bereich Telemedizin, eHealth und Gesundheitstelematik und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.
Als neutrale Kompetenzplattform initiiert, koordiniert und vernetzt die BTA telemedizinische Initiativen und Projekte in Bayern.

Wird jetzt auch das Gesundheitswesen "4.0"?

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Fernbehandlung - was kommt da auf uns zu?

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Lesen Sie hier die Artikel von Dr. med. Christoph Götz, Leiter Gesundheitstelematik (KVB)

Erste telemedizinische Leistungen in der Regelversorgung abrechenbar

Seit April können niedergelassene Ärzte erstmals telemedizinische Leistungen nach dem einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abrechnen. Konkret geht es um die Herzschrittmacherkontrolle, die ab 1. April 2016 im EBM abgebildet sein wird. Dr. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführer der Bayerischen TelemedAllianz, freut sich über die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA), sieht aber noch großen Handlungsbedarf. „In Pilotprojekten haben sich bereits zahlreiche telemedizinische Leistungen als wertvolle Ergänzung zur Versorgung erwiesen“, so Jedamzik. „Ich hoffe, dass dies zeitnah gewürdigt wird und telemedizinische Leistungen ein fester Bestandteil des EBM werden.“


Neue Internetplattform für News zu Telemedizin, Gesundheit und Pflege

Wer sich im Internet über die aktuellsten Nachrichten rund um Telemedizin sowie Gesundheit und Pflege im Allgemeinen informieren will, kann dafür ab sofort eine neue Plattform nutzen:
das GesundheitsPortal.Bayern
Geschäftsführer Dr. med. Siegfried Jedamzik erklärt die Idee hinter dem neuen Internetangebot: „Das Gesundheitswesen ist ein äußerst dynamischer Markt. Speziell im eHealth-Bereich gibt es nahezu täglich neue Angebote. Daneben werden dank neuer Forschungs-ergebnisse laufend innovative Behandlungsmethoden entwickelt. All diese Neuigkeiten wollen wir auf dem GesundheitsPortal.Bayern gebündelt und übersichtlich präsentieren.“

GesundheitsPortal.Bayern

                http://gesundheitsportal.bayern

Stimmen zu Telemedizin und eHealth

Mit einem Klick auf die einzelnen Foto erfahren Sie, wie verschiedene Experten aus dem Gesundheitswesen die Rolle von Telemedizin und eHealth bewerten.

Prof. Dr. rer. pol. Andreas Beivers Dr. Uwe Engelmann Dr. med. Franz-Joseph Bartmann Prof. Dr. Horst Kunhardt Dr. Michael John Prof. Dr. jur. Thomas Schlegel
Prof. Dr. rer. pol. Andreas Beivers
Studiendekan Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (B.A.)
Studiendekan Health Economics (B.A.)
Studiendekan Management im Gesundheitswesen und Gesundheitsökonomie (M.A.)
der Business School an der Hochschule Fresenius in München

"Der geodemographische wie auch der sozioökonomische Wandel wird die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf den Kopf stellen.
Patientinnen und Patienten, zunehmend aus verschiedenen Kultur- und Sprachkreisen, werden an anderen, v.a. urbaneren Orten als
heute leben und andere Anforderungen an das Gesundheitswesen stellen. Um die zukünftigen Anforderungen erfüllen zu können, muss
das Bermudadreieck von „Ergebnisqualität, Erreichbarkeit und Finanzierbarkeit“ durchquert werden. Telemedizin und E-Health sind
vor diesem Hintergrund und auch aufgrund der zunehmend knapper werdenden Ressource „Fachpersonal“ eine der ganz entscheidenden
Säulen, die unser Gesundheitswesen von Morgen tragen werden und die Versorgung für alle verbessern können."

Dr. Uwe Engelmann
Geschäftsführender Gesellschafter CHILI GmbH

"Die intersektorale Kommunikation aller am Behandlungsprozess Beteiligten ist heute eine Schlüsselfunktion für die Qualität
der medizinischen Versorgung und den Erfolg medizinischer Einrichtungen.
Die CHILI GmbH unterstützt die Einrichtungen dabei mit Lösungen, die vor allem auch den Austausch medizinischer Bilder und
andere multimedialer Daten ermöglichen."

Dr. med. Franz-Joseph Bartmann
Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer
Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein

"Move the idea not the patient! Dieses Prinzip bedeutet Versorgungssicherheit und Versorgungsgerechtigkeit für viele Menschen im Lande, die
ansonsten in Zukunft Nachteile in der medizinischen Versorgung wegen mangelnder ärztlicher Präsenz und/oder Expertise in Kauf nehmen müssten."

Prof. Dr. Horst Kunhardt
Technische Hochschule Deggendorf
Vizepräsident für den Bereich Gesundheit

"Der weitere Einsatz eHealth und Telemedizin wird auf Basis des neuen eHealth-Gesetzes die Prozesse in unserem Gesundheitssystem nachhaltig
verändern. War der bisherige Einsatz von Pilotprojekten und regional begrenzten Initiativen gekennzeichnet, so können sich nun sich neue
flächendeckende Verfahren etablieren. Die Harmonisierung der Schnittstellen und die Zusammenarbeit der Anbieter bieten große Chancen.

eHealth und Telemedizin bieten auch Chancen im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung. Der Einsatz dieser Technologie im
Bereich des Austauschs von Informationen über ausländische Patienten, oder im Krisen- und Katastrophenfall, ist längst über Pilotprojekte
hinausgekommen und bereits geübte Praxis. Als langjähriger CIO eines großem Klinikums kann ich den Nutzen von eHealth nur unterstreichen.

Die BTA liefert dazu wertvolle Netzwerkarbeit und bringt die verschiedenen Parteien immer wieder zusammen. Die Technische Hochschule Deggendorf
unterstützt diese Initiativen mit Studienprogrammen, wie z.B. dem Master Medical Informatics und Forschungsinitiativen."

Dr. Michael John
Stv. Leiter Kompetenzzentrum E-HEALTH
Platforms and Solutions for Connected Healthcare
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS

„Um mittelfristig Telemedizin-Anwendungen für die breite Nutzung einzuführen sind benutzerzentrierte Entwicklungsprozesse maßgebend.
In unserem Projekt MyRehab haben wir von Anfang an die Benutzer in die Entwicklung eingebunden. Die jetzigen Pilotierungen unserer
Therapie-Plattform MeineReha® mit der AOK NordWest und der Deutschen Rentenversicherung zeigen uns, das wir richtig vorgegangen sind.
In den nächsten Schritten wollen wir auf wissenschaftlicher Basis die Nachweise für die medizinische Wirksamkeit erbringen sowie weitere
gesundheitsökonomische Faktoren analysieren, die für die Einführung von Telerehabilitationsangeboten notwendig sind.“

Prof. Dr. jur. Thomas Schlegel
Rechtsanwalt
Prof. Schlegel Hohmann Mangold & Partner
Kanzlei für Medizinrecht
Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer
Frankfurt – Hamburg – Köln – München – Berlin

Professor für Arzt- und Medizinrecht im Fachbereich Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius, Idstein
International Pharmacoeconomics & Health Economics, (Master), University of Cardiff, UK

Von der Idee zum Geschäftserfolg – Innovationen im Gesundheitsmarkt

Woran viele Medizin-Start-Ups scheitern und was es zu berücksichtigen gilt

Die Medizintechnikbranche boomt. Immer innovativere Medizin-IT, Medizinprodukte und „Health-Apps“ werden diesseits und jenseits des Atlantiks durch kreative Köpfe entwickelt. Dabei haben viele der oftmals genialen Ideen allerdings einen Geburtsfehler: ein kränkelndes Geschäftsmodell, was nicht auf den speziellen Gesundheitsmarkt adaptiert ist. Das Fehlen eines solchen Businessmodels führt dann häufig zum Ausbleiben von Startdarlehen und/oder Investoren, da keine plausible Aussicht auf Rendite besteht.

Am Markt vorbei gedacht
So entwickelte beispielsweise vor Jahren ein international führender Konzern ein Medizinprodukt, welches einen Herzinfarkt sofort eindeutig identifizieren konnte. Eigentlich genial für Patienten, da sie sofort beim Infarktverdacht eindeutig diagnostiziert werden konnten. Eine potentielle Vermeidung von Krankenhausaufenthalten hätte dies auch für die Krankenkassen interessant erscheinen lassen können. Potentielles Interesse einer Kasse wurde aber mit deren Bereitschaft zur Refinanzierung verwechselt – und eine Finanzierung der Investition in die Hardware kommt schon systemimmanent gar nicht in Betracht, da dies im Gebührensystem nicht vorgesehen ist.

Der Haken am Geschäftsmodell: das Gerät sollte für ca. 2.000 € an Ärzte verkauft werden, die es mitsamt dem Verbrauchsmaterial (kostet extra) einsetzen sollten. Der Kaufanreiz für Ärzte war jedoch in Ermangelung einer Abrechnungsziffer für den Einsatz des Produktes derart gering, daß das Produkt auch keine nennenswerte Marktdurchdringung erfuhr. Eine Umstellung der Preispolitik auf geringe Investitionskosten und eine dauerhafte Einnahmequelle durch die Verbrauchsmaterialien (auch gegebenenfalls als reine Selbstzahlerleistung) erschien nicht opportun. Es würde heute eine Reihe von Geschäftsmodellen geben, welche je nach Zielgruppe Erlöse erzielen könnten: Pay per Use, Hardwareverkauf mit primärem Erlös an Verbrauchsmaterialien, Einbettung in Selektivverträge mit Krankenkassen, Veräußerung des Versorgungspakets an das Rettungswesen uvm.)

Markteintrittshürden
So und ähnlich geht es vielen Innovatoren – insbesondere wenn die Hardwarekomponente im Vordergrund steht. IBM verdient schon lange nicht mehr primär an dem Verkauf seiner Hardware, sondern bezieht einen Großteil der Umsätze aus Dienstleistungen. Der Marktzugang zum hochregulierten Gesundheitsmarkt ist steinig und voller Tücken, die es in anderen Märkten nicht gibt. Daher ist besondere Marktkenntnis und vor allem Kenntnis der Marktbedürfnisse gefragt, um erfolgreich zu sein.

Auswirkung auf Finanzierung
Ein wackeliges Geschäftsmodell führt bei der Primärfinanzierung zur verständlichen Ablehnung der Banken. Investoren müssen ebenfalls von der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden. Für das Unternehmen ist selbstverständlich der Businesscase die Grundlage für den Erfolg – bei Start-Ups sind solche Mechanismen natürlich viel deutlicher spürbar als innerhalb eines Konzerns. Hinzu kommt, daß oftmals in Konzernen das „First-Mover-Problem“ ein Innovationshemmnis darstellt: Innovative Markteinführungen können karriereschädlich sein, wenn sie nicht (sofort) erfolgreich sind, so daß man sich lieber daran orientiert, was andere Abteilungen und Kollegen durchführen.

Cui bono?
Eigentlich ist die Kernfrage von Innovationen immer dieselbe: wer profitiert? Bezüglich der Refinanzierung der Innovation sollte die Frage präzisiert werden: wer profitiert am Meisten? Diese Zielgruppe ist wahrscheinlich diejenige, welche am ehesten bereit ist, die Innovation zu finanzieren. Das kann der Patient, der Arzt, die Klinik, die Krankenkasse oder Rentenversicherung sein – es kann aber auch ein strategischer Partner sein, der mithilfe der Innovation für sein Produkt ein Alleinstellungsmerkmal produziert. Dies gilt es immer im Einzelfall herauszufinden.

Welche Finanzierungsform
Steht das Geschäftsmodell, muß die geeignete Finanzierungsform gewählt werden. So gibt es eine Reihe von Fördergeldern, welche (Jung-)Unternehmen, aber auch Einzelinnovationen bestehender Firmen auf die Beine helfen. Hierzu gibt es spezialisierte Beratungsunternehmen, welche sich im Förderdschungel zurechtfinden und gute Ratschläge erteilen können.

Bei größerem Kapitalbedarf und den derzeitigen Niedrigzinsen würde sich meist eine Darlehensfinanzierung durch eine Bank anbieten. Diese benötigt wiederum Sicherheit für ihr Engagement, was mindestens 20% Eigenkapital durch das Unternehmen bzw. dessen Gesellschafter bedeutet (häufig auch deutlich mehr). Bei Jungunternehmern ist das meist nicht vorhanden, so daß diese Finanzierungsart oft nur theoretisch ist.

Alternativ kommen Investoren bzw. Venture-Kapitalisten in Betracht. Diese gehen zwar in das Risiko der Finanzierung auch ohne Sicherheiten, sind dafür aber als Gesellschafter am Unternehmen zu beteiligen. Der Einstiegspreis in das Unternehmen ist zu diesem Zeitpunkt häufig gering, so daß es gut überlegt sein will, in welcher Höhe Anteile hier abgegeben werden möchten, um sich nicht unter Wert zu verkaufen. Außerdem neigen VCs zum Eingriff in Unternehmensentscheidungen – auch das will bedacht sein.

Als neue Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahres das Crowdfunding und Crowdinvesting (z.B. www.aescuvest.de mit Fokus auf das Gesundheitswesen) etabliert. Hier geben die Kapitalgeber eine Art „Risikodarlehen“ (ab 250,- € aufwärts) ohne als Gesellschafter am Unternehmen beteiligt zu sein, erhalten nach vereinbarten Laufzeiten jedoch hohe Renditen in Form von Zinsen vom Unternehmen. Für Investoren und Unternehmen kann dies eine hochprofitable Zusammenarbeit sein. Wenn das Crowdportal dann auch noch eine entsprechende Reichweite im Gesundheitsmarkt hat, kommt neben der Finanzierung noch ein Marketingeffekt zum Tragen. Es ist auch zu beobachten, daß die Crowdfinanzierung in Einzelfällen das fehlende Eigenkapital einer klassischen Bankfinanzierung ersetzt und den Weg zu einem Niedrigzinsdarlehen frei gemacht hat – eine völlig neue Art der Cofinanzierung im Interesse aller Beteiligten.

Bei der Finanzierung sollte im Übrigen bei künftigen Massenproduktionen die Skalierbarkeit der Herstellung und die damit notwendige Liquidität Berücksichtigung finden.

Checkliste der wichtigsten Fragen
Die erfahrungsgemäß wichtigsten Fragen zu einer erfolgreichen Markteinführung eines medizinischen Produktes lassen sich wir folgt zusammenfassen:

1. Cui bono?
Wer profitiert am Meisten? Welche Preisgestaltung resultiert daraus?
2. Zielgruppe?
Wer ist meine konkrete Zielgruppe? Bewege ich mich im Bereich B2C oder B2B oder kann ich gegebenenfalls beides miteinander koppeln?
3. Refinanzierung meines Produktes für diese Zielgruppe?
Gibt es eine Refinanzierung meines Produktes für meine Zielgruppe? Erstattet beispielsweise die Krankenkasse dieses Produkt oder muß der Kunde diese Investition tätigen und rechnet sie später indirekt über seine Dienstleistung ab?
4. GKV, PKV o. Selbstzahler?
In welchem Markt bewege ich mich mit meinem Produkt? Welche Markteintrittsstrategie verfolge ich – gegebenenfalls auch schrittweise?
5. Skalierbarkeit?
Ist mein Produkt skalierbar, insbesondere bei Massenfertigungen?
6. Strategische Partner?
Gibt es ergänzende Produkt-/Dienstleistungsbereiche, die sich mit meinem Produkt strategisch verbinden lassen, um gemeinsam Alleinstellungsmerkmale oder eine Kosteneffektivität erzielen zu können?
7. Einbettung in andere Versorgungs-/Geschäftsmodelle?
Ist es möglich, mein Produkt als Mehrwert in andere bestehende Geschäftsmodell zu integrieren? Ist die Einbettung in Selektivverträge mit Krankenkassen möglich und wenn ja, auf welcher Versorgungsebene?
8. Was genau ist mein USP/Produkt? (u.a. Hard- und/oder Software?)
Steht die Hard- oder Software bzw. der genierte Nutzen im Vordergrund? Kann ich gegebenenfalls auch für das durch das Produkt erzielte Ergebnis einen Erlös erzielen?
9. Lizensierbarkeit?
Ist mein Produkt auch lizensierfähig, um es national und gegebenenfalls international zu vermarkten? Wie wirkt sich das auf meine Preisstrategie aus?
10. Medizinprodukt?
Handelt es sich um ein Produkt, welches im Gesundheitsmarkt besonderer Zulassungsvoraussetzungen bedarf? (Apps, IT-Hardware etc.)
11. Passende Finanzierungsart
Habe ich die passende Finanzierungsart gewählt? Ist die Finanzierung an die Skalierbarkeit meiner Produktion angepaßt?

Unabdingbar sind vertragliche und auch steuerliche Beratung im Zusammenhang mit dem Gesundheitsmarkt, da gerade bei der Vermischung von Produkteinsatz und ärztlichen Dienstleistungen Schwierigkeiten bei der Umsatzsteuer entstehen können. Dasselbe betrifft die Kooperation mit strategischen Partnern, was gesellschaftsrechtlich auch im sozialrechtlichen Kontext bedacht werden sollte, Hier sind Experten gefragt.

Prof. Dr. Jan Marco Leimeister
Universität St. Gallen
Direktor und Lehrstuhlinhaber
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI HSG)

"Deutschland verfügt über ein Gesundheitssystem, das durch hohe medizinische Qualität gekennzeichnet ist. Im Bereich Telemedizin gibt es allerdings noch
erheblichen Optimierungsbedarf. Ich hoffe, dass aktuelle Entwicklungen wie das "E-Health-Gesetz" dabei helfen digitale Transformation auch im Gesundheitswesen
weiter sinnvoll voranzutreiben. Als Wirtschaftsinformatiker freue ich mich insbesondere auf die Mit- und Ausgestaltung neuer Dienstleistungen und
Geschäftsmodelle in der Telemedizin. Ich bin davon überzeugt, dass diese nicht nur digitalisieren, was bisher analog ablief, sondern neue Formen
der Wertschöpfung mit sich bringen kann, die bspw. die Qualität der medizinischen Versorgung erhöht und den selbstbestimmten, gesundheitsbewussten
Patienten unterstützt."

Michaela Pulkert
Geschäftsleitung Region Bayern Nord, HypoVereinsbank
UniCredit Bank AG

"Mit ungeheurem Tempo verändern digitale Innovationen unseren beruflichen und privaten Alltag. Unternehmen aus allen Branchen stehen der Herausforderung gegenüber,
die Chancen der digitalen Welt im Sinne ihrer Kunden zu nutzen. Auch im medizinisch-technischen Bereich ist der digitale Fortschritt kaum noch aufzuhalten. Wir unterstützen
unsere Kunden auf diesem Weg, um gemeinsam optimale Lösungen zu finden."

Susanne Mauersberg
Referentin Team Gesundheit
Geschäftsbereich Verbraucherpolitik
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

„Zu Recht wird dem Thema eHealth ein großes Potential zur Lösung hartleibiger Problemlagen im deutschen Gesundheitswesen zugetraut. Neben der Förderung von
Patientenautonomie ist hier vor allem die Systemintegration zwischen Krankenhaus, ambulanter Versorgung und Pflege zu nennen, die mit Blick auf die
Patientensicherheit das gravierendste Problem darstellt. In unterversorgten Gebieten kann Telemedizin schnell für Abhilfe bei fehlenden fachärztlichen
Kompetenzen sorgen. Hierfür ist regelmäßige konsiliarische Kooperationen zwischen Haus- und Fachärzten notwendig, die weit über das hinausgehen, was mit
dem vorgelegten Referentenentwurf angeregt wird. Eine sichere, interoperable Struktur (Datenautobahn) ist für Patienten nur dann ein großer Nutzen, wenn
dadurch das Sektorendenken und die mangelnde Kooperation zwischen den Leistungserbringern überwunden werden. Hier gibt es nicht nur technische Schnittstellen-
probleme, sondern auch ein viel zu stark auf die ärztlichen Kompetenzen zugeschnittenes Versorgungssystem. Genau dies muss mit der Einführung von eHealth
überwunden werden, indem auch nicht-ärztliche Leistungserbringer und die Patienten selbst gleichberechtigt einbezogen werden.“

Dr. Stefan Resch
Sr Manager eHealth
Cerner Europe

"eHealth ist mehr als der der reine Austausch von digitalen Patienendaten. Es ebnet den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit aller am Behandlungsprozess eines
Patienten beteiligter Instiutionen. Kooperation ist vor allem Kommunikation. Und eHealth erleichtert die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen
Leistungserbringern. Gute Voraussetzungen für eine bessere Gesundheitsvesorgung."

Christoph Dockweiler
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Universität Bielefeld

"Kaum eine Technik wird unser Gesundheitsverhalten aber auch die Verhältnisse in denen wir Leben und medizinisch sowie pflegerisch versorgt werden, derartig revolutionieren
wie Mobile-Health-Technologien. Sie werden älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben in der vertrauten Umgebung ermöglichen, Gesundheitsziele wie eine gute Fitness
und Lebensführung erreichen helfen, präventive Empfehlungen und individualisierte Gesundheitsinformationen zielgruppenspezifisch vermitteln und in Notfall- oder Entscheidungs-
situationen effektive Unterstützung und Lotsenfunktion bieten. Damit die Technologien ihr volles Potenzial entfalten können, bedarf es jedoch einer konsequenten Nutzerinnen-
und Nutzerorientierung.“

Prof. Dr.-Ing. Georg Fischer
Lehrstuhl für Technische Elektronik
FAU - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

"Assistenztechnologien für den Alltag müssen sich am konkreten Assistenzbedarf und den Nutzerbedürfnissen orientieren. Die klassische Fokussierung auf das Heimumfeld allein,
wie es zu Anfang von AAL zumeist der Fall war, wird den Wünschen der Assistenzinteressierten nach Teilhabe am sozialen Leben nicht gerecht. Eine Assistenztechnologie muss
Sicherheit vermitteln, so dass Assistenz-Interessierte und –Bedürftige ermuntert werden weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihr Leben soweit als möglich
selbstbestimmt zu führen. Die großen Herausforderungen an die Technologien sind dabei Stigmatisierung zu vermeiden, eine einfache Bedienbarkeit zu bieten und ein Energie-
management, das die Batteriestandzeit maximiert. Dies geht über klassische Wearables hinaus, die ja oft nur stundenweise getragen werden und oftmals ganz bewusst sichtbar als
Lifestyle Objekt getragen werden."

Dr. Michael Bangemann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Vorsitzender Praxisnetz Nürnberg Süd e.V.

"Die Potentiale der Telemedizin und softwareunterstützten Dienstleistungen für Ärzte und medizinisches Personal werden gerade erst erkannt. Das digitale Zeitalter wird auch
in der Medizin anbrechen und einen Wandel der Versorgungsprozesse bewirken. Wir Ärzte müssen nur strikt darauf achten, dass Neuerungen in der medizinischen Versorgung kein
Selbstzweck sein dürfen, sondern allen Beteiligten zu dienen haben."

Dr. Michael Hägele
Selbstständiger Consulter Technologie und Strategie im Gesundheitswesen

"Der medizinische Fortschritt schreitet rasant voran und die damit verbundenden Informationen, deren Evidenz sowie neueste Erkenntnisse wachsen so rapide an,
dass diese Informationsflut nur noch mit elektronischer Hilfe zu bewältigen ist. Breit verfügbare mHealth-Daten werden darüber hinaus für noch mehr individuell
verwertbare Informationen sorgen.
Zukünftig wird gute Medizin nur noch machbar und bezahlbar sein, wenn sie vernetzt, patientenbezogen, sektorenübergreifend, interprofessionell allen Beteiligten
inklusive dem Patienten zur Verfügung steht: Dann können intelligente (BigData)-Algorithmen dank der Interoperabilität aktuelles Wissen, individuelle Hinweise
und Erfahrungen bereitstellen. Dieses "eHealth" wird bessere Qualität und schnellere Anwendung neuer Erkenntnisse für breite Patientenmassen möglich und weltweites
Wissen schnell individuell verfügbar machen."

Prof. Dr. Günter Neubauer
Institut für Gesundheitsökonomik

"Aus Sicht der Gesundheitsökonomie eröffnet die Digitalisierung der vielfältigen Daten und Informationen im Bereich der Gesundheit neue Welten. Es können sich nicht nur die
Leistungserbringer neue Formen der Kommunikation untereinander und mit den Patienten erschließen, sondern auch die Patienten können über vielfältige neue Kommunikationswege
unter anderem auch über Soziale Medien die Gesundheitsversorgung für sich transparent machen und neue Wege der Prävention, Kuration und Rehabilitation beschreiten. Im Endeffekt
erwarten wir eine höhere Versorgungsqualität und Versorgungswirtschaftlichkeit."

Prof. Dr. Jürgen Zerth
Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften
International Dialog College and Research Institute (IDC)

"Telemedizin ist keine neue Medizin an sich, sondern bietet Raum für neue Organisationsformen von Diagnose und Therapie. Es geht weitgehend um eine „Entörtlichung“ von
Medizinkapazitäten, die einerseits die Verfügbarkeit von Diagnostik und eingeschränkt von therapeutischen Lösungen in der Fläche erhöhen, andererseits Gesundheitseinrichtungen
helfen können, Personalkostenstrukturen zu flexibilisieren. Telemedizinische Lösungen bleiben aber unvollständig, wenn nicht die institutionellen und organisatorischen
Bedingungen einer Orientierung der Gesundheitsversorgung am Patientenfluss gewährleistet wird. Telemedizin und die Weiterentwicklung von Organisationsmodellen im Gesundheits-
wesen sind daher zwei Seiten der gleichen Medaille und genau darin verbirgt sich die Chance!"

Prof. Dr. Oliver Schöffski, MPH
Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement
Universität Erlangen-Nürnberg

"Telemedizin ist in der Lage die Effizienz im Gesundheitswesen zu verbessern. Die reine Verfügbarkeit der Technologien reicht aber
nicht, es muss durch geeignete Weiterbildungen und finanziellen Anreize dafür gesorgt werden, dass diese auch genutzt werden."

Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats

"Telemedizin bietet große Chancen und Perspektiven:

Der Deutsche Pflegerat sieht die enormen Chancen und Perspektiven, die uns die Telemedizin, eHealth und mHealth im Pflege- und Gesundheitsmarkt
bieten. Die Herausforderung liegt darin, die technischen Möglichkeiten für die Vernetzung der in die Versorgung der Patientinnen und Patienten
eingebundenen Leistungserbringer untereinander konsequent zu nutzen.

Für alle Beteiligten ist das ein Paradigmenwechsel. Richtig genutzt, werden dadurch die Kommunikation und die Datenübermittlung über die bestehenden
Sektorengrenzen hinweg vereinfacht. Aufgaben könnten zielorientierter bewerkstelligt, einmal vorhandene Daten müssten nicht an mehreren Stellen neu
in das System eingegeben oder aufgeschrieben werden. Transparenz wird geschaffen. Bürokratie kann abgebaut werden.

IT/EDV-Lösungen können eine enorme Unterstützung sein und zur Optimierung der patientenorientierten Versorgung im 21. Jahrhundert dienen. Da es dabei
jedoch um Patientendaten geht, muss der Einhaltung des Datenschutzes oberste Priorität eingeräumt werden.

Damit dies gelingt, muss die Pflege – anders als bisher geschehen – aktiv in den Gestaltungsprozess mit eingebunden werden. Das gilt im gleichen Maße
für die Gesetzgebung, wie auch für die Umsetzungsprozesse vor Ort."

Prof. Dr. med. Harald Dormann
Ordentliches Mitglieder Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin
Boardsprecher Patientenversorgung und Wissenschaft
Chefarzt Zentrale Notaufnahmen, Klinikum Fürth
Studienleiter der Modelregion zum bundeseinheitlichen Medikationsplan MetropolMediplan 2016

"Die best mögliche Qualität der Patientenversorgung unter Wahrung der Diskretion ist für uns Ärzte Auftrag und Verpflichtung zugleich. Modernste
Technik und digitale Kommunikationsstrukturen können hierbei helfen dieses Ziel zu erreichen. Beispielsweise kann eine digitale Infrastruktur
gefährliche Kommunikationsbrüche, die zu lebensbedrohlichen Informationslücken bei der Behandlung eines Patienten führen vermieden werden. Der
bundeseinheitliche Medikationsplan wie im eHealthGesetz gefordert stellt hierbei nur den Anfang einer Patienten zentrierten Technologie dar.
www.emedikationsplan.de"

Prof. Dr. med. Martin Middeke
Hypertoniezentrum München

"Wo Telemedizin draufsteht sollte auch Medizin drin sein: TM steht für die ärztliche Tätigkeit an und mit dem
Patienten über eine räumliche Distanz unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien."

PD Dr. med. Jochen Klucken
Oberarzt, stellv. Leiter
Arbeitsgruppenleiter Sensor-basierte Bewegungsanalyse; Zellbiologie neurodegenerativer Erkrankungen
Molekulare Neurologie
Universitätsklinikum Erlangen

"Moderne medizin-technische Entwicklungen ermöglichen zunehmend kostengünstige und jederzeit verfügbare komplementäre Diagnostik und Therapiebegleitung,
die objektive Informationen über den Verlauf insbesondere von chronischen Erkrankungen dem behandelnden Arzt und Therapeuten aus dem häuslichen Umfeld des
Patienten zur Verfügung stellen kann. Dadurch können der Krankheitsprogress, das optimale Ansprechen von Therapien und das Auftreten von neuen Symptomen
frühzeitig erkannt und die Behandlung entsprechend angepasst und mögliche Komplikationen verhindert werden. Gleichzeitig kann ein Therapieerfolg erstmalig
im Alltag des individuellen Patienten objektiv bewertet werden. Durch die flächendeckende Verfügbarkeit ergänzt dies optimal die zunehmende Zentralisierung
und Spezialisierung der ärztlichen Versorgung. Dadurch haben Telemedizn und eHealth das Potential, die Gesundheitsversorgung im Bereich der Prävention und
Langzeittherapie grundlegend verändern."

Professor Dr. med. Bernd Griewing
Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik in Bad Neustadt a. d. Saale
Vorstandsvorsitzender des Zentrum für Telemedizin e.V. (ZTM) Bad Kissingen

"Die Telemedizin ist in vielen Bereichen der Medizin eine hervorragende Ergänzung in der Patientenversorgung. Sie unterstützt uns Ärzte dabei, Patienten
noch effektiver und noch besser zu versorgen. In zahlreichen Studien wurde hierzu der konkrete Nutzen belegt. Im Bereich der Schlaganfallversorgung befinden
sich bereits mehrere etablierte Systeme in der Regelanwendung. Die aktuellen und künftig steigenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zwingen uns, auch
weitere sinnvolle Lösungen konsequent zur Anwendung zu bringen. Dazu ist ein interdisziplinäres Zusammenwirken aller Beteiligten notwendig und stringent
anzustreben. Nur so werden wir die vermeintlichen Hürden zu einer modernen und zukunftsorientierten Versorgung überwinden können. Die Bayerische Staatsregierung
hat mit der engen Begleitung des Aufbaus unseres Zentrums für Telemedizin, einen notwendigen Grundstein für die Zukunft einer innovativen, patientenorientierten
telemedizinischen Versorgung in Bayern und darüber hinaus, gelegt."

Dr. Thomas M. Bahr
Managing Partner der UG-MaS GmbH
Unternehmen Gesundheit
Management und Service GmbH

"Ohne Telemedizin werden wir die Herausforderungen einer zukünftigen Patientenversorgung nicht adäquat leisten. Die demografischen Veränderungen
fordern die Innovationskraft und den Pragmatismus der Medizinischen Versorgung und aller Beteiligten in einer Art heraus, die bislang von vielen
noch unterschätzt wird. Deshalb ist es mehr als klug nicht nur Ideen zu entwicklen, wie wir Lösungen finden, sondern auch engagierte und kluge
Protagonisten zu unterstützen, die sich in diesem Feld mit Herzblut und know how engagieren. Deshalb unterstütze ich die Telemed-Allianz."

Volker Lowitsch
Leiter Geschäftsbereich IT
Universitätsklinikum Aachen
Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR)

"Telemedizin bietet die Chance, auch zukünftig die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung insbesondere in stukturschwachen Regionen sicherzustellen.
Dies gelingt um so leichter, wenn auf der regulatorischen Ebene die Telemedizin besser verankert, der Ausbau eines leistungunsfähigen Gesundheitsnetzes forciert
und faire sektorübergreifende Abrechnungsmodelle geschaffen werden."

Torsten Müller
Director, Advisory
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

„Die vielen erfolgsversprechenden Projekte, die bereits in der Praxis zum Thema E-Health durchgeführt wurden zeigen, dass alle Akteure
im Gesundheitswesen davon profitieren können. Unsere Gesellschaft wird ohne die Nutzung einer modernen Kommunikation nicht in der
Lage sein, die mannigfaltigen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Deshalb ist
es unumgänglich, dass die Akteure im Gesundheitswesen sich dem Thema E-Health kontinuierlich zuwenden und proaktiv diesen Teil der
Zukunft des deutschen Gesundheitswesens gestalten.“

Christian Bredl
Leiter der TK-Landesvertretung Bayern

"Telemedizin und digitale Kommunikation sind aus einer modernen Patientenversorgung nicht mehr wegzudenken. Ob Gesundheits-Apps, Online-Sprechstunde
oder telemedizinische Netzwerke, die TK bietet Ihren Versicherten schon jetzt eine Vielzahl von Leistungen des digitalen Gesundheitswesens an. Auch
die elektronische Patientenakte oder der digitale Medikationsplan sollen künftig zum bestmöglichen Nutzen der Patienten eingesetzt werden. Um alle
Potenziale ausschöpfen zu können, ist aber eine flächendeckende Telematikinfrastruktur zwingend notwendig. Ganz wichtig: Der Schutz der Sozialdaten
muss in jedem Fall gewährleistet sein."

Dr. Thomas Petri
Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz

„Für mich als Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz ist es wichtig festzuhalten, dass auch das moderne Gesundheitswesen
an Recht und Gesetz gebunden ist. Das Datenschutzrecht gewährleistet die freie Entfaltung des Persönlichkeitsrechts der Patienten auch
im konkreten Behandlungsverhältnis. Ein effektiver Datenschutz ist damit eine ganz wichtige Voraussetzung dafür, dass wir bei Telemedizin
und eHealth die Chancen intelligenter Datenverarbeitungssysteme nutzen und gleichzeitig aus ihr folgende Risiken für die einzelnen
Patienten so gering wie möglich halten.“

Dr. med Max Kaplan
Präsident der Bayerischen Landesärztekammer

„Wenn über die großen Zukunftsthemen diskutiert wird, dreht sich fast alles um die beiden großen Ds: Demografie und Digitalisierung.
Telemedizinische Anwendungen werden gerade auch aufgrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft eine große Zukunft haben.
Dabei beziehe ich diesen demografischen Wandel sowohl auf uns Ärztinnen und Ärzte als auch auf unsere Patientinnen und Patienten. Klar
ist, dass telemedizinische Anwendungen – Telediagnostik, -konsultation oder -monitoring bis hin zu Gesundheits-Apps oder Ambient-
Assisted-Living-Anwendungen – niemals ein Ersatz für ärztliche Leistungen sein können, sondern immer nur ein „add-on“, vorausgesetzt
sie bringen Patienten und Ärzten einen echten Mehrwert.
Und natürlich sind Aspekte des Datenschutzes und der –sicherheit zu berücksichtigen, handelt es sich doch um ganz sensible Datensätze.“

Anna E. Schmaus-Klughammer
CEO Klughammer GmbH
Dozentin für Telemedizin an der Technischen Hochschule Deggendorf, European Campus

„Telemedizin verbessert die medizinische Versorgung von Patienten in Regionen in denen es an Fachärzten mangelt. Dies trifft für
ländliche Regionen in Deutschland, den USA, Australien und anderen Ländern, wie auch für "rural areas" in Entwicklungsländern zu.

Ich sehe ein großes Potential für Firmen und Forschungsinstitute aus Deutschland sich im Bereich der Telemedizin zu engagieren.
Diese Projekte sollten zusammen mit Ärzten umgesetzt werden. Gute Möglichkeiten für die Finanzierung solcher Projekte bieten
Fördermöglichkeiten der EU mit Horizon2020 und der nationalen Förderstellen.“

Dr. Asarnusch Rashid
Forschung und Entwicklung
Zentrum für Telemedizin e.V.

„Telemedizin rettet Leben. Damit eröffnen wir der Medizin neue Möglichkeiten. Über 100.000 Patienten haben schon von unseren
Systemen profitiert. Mit Telemedizin optimieren unsere Kunden ihre Prozesse und verschaffen sich mehr Zeit für ihre Patienten!“

Sebastian Dresbach
Geschäftsführer
Zentrum für Telemedizin e.V.

„Telemedizin rettet Leben. Damit eröffnen wir der Medizin neue Möglichkeiten. Über 100.000 Patienten haben schon von unseren
Systemen profitiert. Mit Telemedizin optimieren unsere Kunden ihre Prozesse und verschaffen sich mehr Zeit für ihre Patienten!“

Prof. Dr. Manfred Broy
Gründungspräsident
Zentrum Digitalisierung.Bayern

„Die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen sind nahezu unbeschränkt. Insbesondere die Nutzung von Gesundheitsdaten
durch Methoden der Datenanalyse erlauben vielfältige Rückschlüsse auf Krankheits- und Therapieverläufe und können die Gesundheits-
versorgung auf eine völlig neue Basis stellen. Es allerdings eine Herausforderung, die Mitwirkung der unterschiedlichsten Interessengruppen
bei der Nutzung von Big Data zu organisieren. Hemmschuh ist hier nicht die Technologie, die längst weit genug entwickelt ist, auch nicht
primär der Datenschutz, sondern das erfolgreiche Zusammenführen der unterschiedlichen Stakeholder zu einer umfassenden Nutzung gesundheit-
licher Daten zum Wohle der Patienten und zur Verstärkung der Effizienz des Gesundheitssystems.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld
Direktor
Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München
Rektor
Alma Mater Europaea der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg

„Als Grundproblem stellt sich mir die Frage, wie die räumliche Distanz von Arzt und Patient überwunden werden kann. Denn es wird zur weltweiten
Herausforderung werden, dass Patienten auch über große Distanzen hinweg medizinisch optimal versorgt werden können. Demografisch sehen wir die
wachsende Zahl der älteren Personen, die auch allein leben und als Singles zurechtkommen müssen – egal was passiert. Telemedizin sehe ich hier
als klare Lösung für diese Probleme der allein lebenden Älteren. Telemedizin trägt somit zur Humanisierung der medizinischen Behandlung bei und
optimiert die Möglichkeiten der Versorgung.“


Telemedizin - vernetzte Gesundheitsversorgung

Sehen Sie hier das Video auf BR alpha:
Mit der Telemedizin, einer digital vernetzten Gesundheitsversorgung, lässt sich die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessern. Auch in der Notfallmedizin kann wertvolle Zeit gewonnen werden.
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Pressemeldungen StMGP

09. Mai 2016 - Huml: Warnhinweise auf einen Schlaganfall nicht ignorieren – Bayerns Gesundheitsministerin zum „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai – Jährlich rund 40.000 Fälle im Freistaat
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14. April 2016 - Huml setzt auf moderne Technik in der Pflege - Bayerns Pflegeministerin ist Schirmherrin der 2. Fachtagung zum Thema "Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege"
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31. Dezember 2015 - Huml warnt vor Selbstdiagnosen mit Internet - Bayerns Gesundheitsministerin: Bei Krankheiten nicht auf Arztbesuch verzichten
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30. Dezember 2015 - Huml setzt im neuen Jahr auf Digitalisierungs-Schub im Gesundheitswesen - "E-Health-Gesetz" tritt am 1. Januar in Kraft - Bayerns Gesundheitsministerin: Vor allem ländliche Regionen profitieren
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13. Dezember 2015 - Neues Telemedizin-Netzwerk in Bayern gestartet - Gesundheitsministerin Huml: "Speed" verbessert die Versorgung Pflegebedürftiger
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Rückblick


Besucherrekord beim 4. Bayerischen Tag der Telemedizin

4. Bayerischer Tag der Telemedizin
Unter dem Motto „Nach vorne schauen“ stand der 4. Bayerische Tag der Telemedizin am 11. Mai in München. Mehrere hundert Besucher informierten sich in Workshops und Podiumsdiskussionen über aktuelle Anwendungsgebiete und künftige Herausforderungen im Bereich Telemedizin und E-Health.

Im Rahmen des Kongresses wurde zudem zum zweiten Mal der Bayerische Innovationspreis Gesundheitstelematik verliehen.

Impressionen finden Sie hier



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Eröffnung Showroom.Telemedizin.Bayern
Bildergalerie
Telemedizin zum Anfassen und Erleben
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Kontakt

BTA Bayerische Telemedallianz
Oberer Grasweg 50a
85055 Ingolstadt

Telefon: +49 841 3791639
Telefax: +49 841 88537120

Mail: info@telemedallianz.de


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