Anwender stellen sich vor

Monatlich erfahren Sie hier, wie Anwender durch Telemedizin geholfen werden kann.

Anwenderbeispiel – Telemedizinische Rehabilitation:

Matthias ist 52 Jahre alt und eigentlich kerngesund. Nach einem schweren Unfall musste er jedoch operiert werden. Im Anschluss an seinen Krankenhausaufenthalt wurde ihm, im Sinne einer möglichst guten Genesung, eine stationäre Rehabilitation bewilligt.

Anwenderbeispiel

Foto © Fraunhofer FOKUS / Matthias Heyde

Dabei stellt Matthias keine Ausnahme dar. Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Zahl der Reha-Fälle. Gleichzeitig fehlen immer mehr Fachkräfte für die Betreuung und Pflege der Reha-Patienten. Aus diesen aber auch anderen Gründen werden mobile und technisch unterstützte Therapieangebote immer wichtiger. Derzeit existieren bereits verschiedene Angebote am Markt, die die klinische Rehabilitation nachhaltig optimieren und vor allem sicherstellen können.

Eines dieser Angebote kommt nun Matthias zugute. Hierbei handelt es sich um ein Gesamtsystem für die telemedizinisch assistierte Rehabilitation. Das System besteht sowohl aus einer klinischen, häuslichen, wie auch mobilen Komponente, wodurch das Therapieprogramm optimal an Matthias‘ Bedürfnisse angepasst werden kann. Bereits während des Reha-Aufenthaltes wurde Matthias mit dem System vertraut gemacht und es wurden speziell für ihn wichtige Übungen im System gespeichert bzw. an seine Bewegungsmuster angepasst.

Aus der Reha entlassen, kann Matthias nun zu Hause sein Therapieprogramm mittels des an seinen Fernseher angeschlossenen Systems fortführen. Dabei trainiert er mit einer Trainerfigur, die ihm die jeweiligen Übungen vormacht. Seine Bewegungsabläufe werden von einer 3-D-Kamera gefilmt, mit den vorher erfassten und gespeicherten Idealbewegungsmustern auf korrekte Ausführung verglichen und durch das System dokumentiert. Auf diese Weise hat auch Matthias‘ betreuender Therapeut die Möglichkeit, ihm Rückmeldung zu geben bzw. den Trainingsplan anzupassen.

Ergänzt wird das Ganze durch verschiedene mobile Sensorkomponenten, welche zusätzlich Bewegungs- und Vitaldaten von Matthias erfassen. Diese können sich z.B. in einer Uhr, einem Brustgurt oder anderen Sport- und Therapiegeräten befinden.

Ausführliche Informationen zum beschriebenen Ansatz finden Sie HIER

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team der Bayerischen Telemedallianz sehr gerne zur Verfügung.